KartäuserKirche Köln

"Liri und der Blauvogel"

"Liri und der Blauvogel" heißt ein Musiktheater mit neuen Psalmvertonungen von Andrea Karimé (Libretto) und Aljoscha Ristow (Musik), das am Donnerstag, 10. Oktober, 18 Uhr, anlässlich des 10. Ökumenischen Kirchenmusikfestivals Köln "Psalmtöne" in der Kartäuserkirche Köln, Kartäusergasse 7, aufgeführt wird. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
"Liri und der Blauvogel"

Liri ist mit ihrer Tante und dem Onkel und ihrem kleinen Bruder auf der Flucht vor dem Krieg in Syrien nach Deutschland gekommen. Sie wartet nun auf ihre Eltern, die immer nur anrufen und überhaupt nicht zum angekündigten Zeitpunkt kommen. Liri ist wütend und traurig und allein. Im Unterricht wird sie wegen ihrer Sprache ausgelacht und läuft daraufhin aus der Schule weg zum Rhein, wo sie etwas Glitzerndes findet – einen Geschichtenteppich!
Da sieht sie den blauen Vogel auf einem Baum, der ihr seine Geschichte erzählt. Der Blauvogel wurde eines Tages von einem Vogelhändler gefangen. Durch ein List gelang ihm aber wieder die Befreiung und seither sagt man: Wenn du einen Blauvogel siehst, ist das Wunder nicht mehr weit.
Der Blauvogel singt ihr zu: Hebe deine Augen auf, du bist nie ganz allein! Liri schöpft neuen Mut und kommt auf gute Ideen, wie sie ihre Situation zum Guten wenden kann.

Die Kinderbuchautorin Andrea Karimé hat für das Projekt Kirche macht Schule eine Geschichte über Ausgestoßensein und Freundschaft, über Mut, List und den Wert der Freiheit geschrieben. Über allem steht die Kraft des Gebets: Liri und der Blauvogel richten ihre Gefühle und Gedanken in den Worten neu verdichteter Psalmen an Gott, gesungen von den Kindern. Gespielt wird die Geschichte von der Kölner Schauspielerin Nagmeh Alaei, begleitet werden sie von einem Instrumentalensemble.

Kirche macht Schule ist ein anlässlich des 10. Ökumenischen Kirchenmusikfestivals „Psalmtöne“ ins Leben gerufenes Musikprojekt für Grundschulkinder. Zehn Schulklassen aus ganz Köln haben in den letzten Wochen dafür mit einem Kirchenmusiker vor Ort geprobt.

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